E.C.S. 40 Jahre Liebe zum Stahl

Quality steeldrums made in Germany!

Seit inzwischen 40 Jahren steht E.C.S. Steeldrums für höchste Qualität im Bau von Steelpans und seit 2011 auch für unsere Blue PointSteelharp. Über die Jahre haben wir unsere Fertigung in Dortmund, Deutschland immer weiter verbessert und um Innovationen bereichert.

Jedes Instrument ist nach wie vor ein echtes Stück Handarbeit, das nur mit unserer Erfahrung zu dem werden kann, was es ist: Ein Instrument von Enthusiasten für Enthusiasten.

Die Story von E.C.S. beginnt
mit Eckhard C. Schulz

Seinen Werdegang und seine Motivation fasst Eckhard so zusammen:

„Abgesehen von einem zweijährigen Medizinstudium an der Universität Essen war mein Leben geprägt von der Auseinandersetzung mit Stahl und Blech. Das ist nicht verwunderlich, denn meine Stadt – Dortmund – war eine der bedeutendsten Stahlproduktionsstätten Europas. Meine Karriere begann 1960 als Büromaschinenmechaniker, später reparierte ich Offset-Druckmaschinen. Dann lernte ich während mehrjähriger Tätigkeit bei Thyssen-Krupp und Hoesch den Stahl im flüssigen Zustand sowie das Prozedere der Stahlveredelung kennen.

Am 04. Januar 1978 sah ich dann die erste Steeldrum – Liebe auf den ersten Blick!

Sofort hatte ich mir in den Kopf gesetzt, ein solches Instrument selbst zu bauen. Ich versuchte, verwarf, änderte. Nach einem halben Jahr gelang es mir erstmals, dem Blech feine und warme Töne zu entlocken. Das Erforschen der Geheimnisse des Blechs hörte für mich seitdem niemals auf. Systematisch habe ich die zweite Obertonkategorie analysiert und dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen“.

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An der Perfektion der Schönheit arbeite ich nunmehr seit 40 Jahren und ich weiß: Es geht darum, dem Auge das Sehen beizubringen, denn die Optik einer Steelpan ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen schönen Klang.

Über 20 verschiedene Steelpantypen habe ich inzwischen kreiert. Soloinstrumente wie die BigMama oder die Queen, verschiedene Pans für Kinder wie die PixiPan oder die TeacherPan-Serie, sowie die MeditationPan-Serie. Mit dem Integralen Layout habe ich – auch anderen Tunern – eine innovative Anordnung der Tonfelder vorgeschlagen, die allen PanspielerInnen die Möglichkeit erschließt, ohne Probleme die Stufen 2-5 des Steeldrumorchesters zu bedienen. Meine besondere Liebe gilt meiner SopranoPan, die schon immer deutlich anders klang, als alle MelodiePans, die ich bis heute gehört habe.

Schlussendlich ist nach vierzigjähriger Forschung, Erfahrung und Weiterentwicklung eines sichergestellt: Es soll noch besser werden! Deshalb bleibe ich am Blech.

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Zeit für Verstärkung

Als in den 90er Jahren bei steigender Nachfrage Instrument Nummer 10.000 unser Haus verliess,  kam 1998 Martin Speck als Verstärkung zu E.C.S. Steeldrums. Mit bald 20-jähriger Erfahrung ist Martin inzwischen ebenfalls ein versierter Steeldrum – und Steelharp – Tuner, der heute gemeinsam mit Eckhard C. Schulz für die gleichbleibende, hohe Qualität von E.C.S. Steeldrums sorgt.

 

 

 

 

 

 

Ein Meilenstein in der Steelpan-Entwicklung: Das integrale Layout von E.C.S.

Seitdem die Steelpan in den 40er Jahren auf Trinidad & Tobago erfunden wurde, hat sich in der Entwicklung der Layouts und der Namensgebung der verschiedenen Pans so gut wie nichts getan. Bereits vor mehr als 15 Jahren wollten wir dies ändern und eine wesentliche Verbesserung für alle Spieler und Tuner erreichen.

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Das Layout

Im Laufe der Jahre haben wir an  unterschiedlichsten Orten mit einer Vielzahl von Tunern, Bandleadern, Musikern etc. an Seminaren teilgenommen. Thema dieser Symposien war jeweils: „Die Standardisierung der Steelpan“. Dies bedeutet: Alle Tuner sollen alle Instrumententypen mit dem gleichen Layout versehen. Abgesehen davon, dass bei diesen Symposien bis heute noch keine konkreten Ergebnisse zustande kamen, war uns diese Zielsetzung nie weitreichend genug.

Unser angestrebtes Ideal war immer: Alle Pans sollten in möglichst kurzer Zeit von allen Bandmitgliedern gespielt werden können.

Das ist seit 2002 durch das Integrale Layout mit E.C.S.-Steelpans möglich.

Ein äußerst wichtiger Aspekt, die integrale Pan auf den Plan zu rufen, ist folgender: Wir sehen sehr deutlich, dass die Entwicklung der Pan in Europa – und wahrscheinlich überall auf der Welt – nur dann kontinuierlich fortschreiten kann, wenn wir gut ausgebildete MusikerInnen als Lehrende für uns gewinnen können. Bei dem heillosen Durcheinander der einzelnen Layouts ist das jedoch so gut wie ausgeschlossen.

Nach wie vor sind wir sehr an einer lebhaften Diskussion zu diesem Thema interessiert und empfehlen unsere Idee allen Tunern zur Nachahmung.